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Mondfinsternis am 8./9. November 2003
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Ein Roter Mond an einem wolkenlosen Himmel
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- Zum Beobachtungsbericht mit weiteren Bildern gehen -
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Der Mond, einige Minuten nach Ende der Totalität.
© Marc Weihrauch / GaB e.V.
In der Nacht vom 8. zum 9. November 2003 gab es eine
totale Mondfinsternis. Viele Mitglieder unseres Vereins und viele Gäste hatten sich am Planetarium auf der Peißnitz
versammelt, um das Ereignis zu verfolgen. Bei schlechtem Wetter hätten wir auf einige Webcasts zurückgreifen können,
aber das war nicht nötig: Die ganze Zeit über blieb der Himmel wolkenlos, so dass wir das Schauspiel unter besten
Bedingungen verfolgen konnten.
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Die partielle Phase der Finsternis. Ein Teil des Mondes befindet sich schon im Kernschatten der Erde,
ein Teil bekommt noch direktes Sonnenlicht. Es scheint, als würde ein Stück des Mondes fehlen.
Bei genauem Hinschauen konnte man aber schon das schwache rötliche Licht auf der verfinsterten
Seite erkennen. Diese kurzbelichtete Aufnahme zeigt dieses Licht noch nicht.
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Eine Aufnahme aus der Totalität. Der ganze Mond befindet sich im Kernschatten der Erde. Ihn erreicht
nur noch der kleine Teil des Sonnenlichts, den die Erdatmosphäre wie eine riesige Linse durch
Lichtbrechung auf ihn lenkt - ohne diesen Effekt wäre er jetzt ganz unsichtbar. Der Mond geht nicht
mitten durch den Erdschatten hindurch, sondern bewegt sich
am Rand des Schattens. Dieser Rand des Erdschattens ist heller als sein zentraler Teil. Der Mond hat deshalb
einen hellen Rand, obwohl die Finsternis total ist!
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Eine Aufnahme vom Ende der Totalität, kurz bevor der Mond den Kernschatten der Erde wieder verlässt.
Der helle Rand befindet sich ein Stück weiter "links oben", weil sich der Mond ein Stück
weiter bewegt hat.
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Wenige Minuten nach der Totalität. Ein kleiner Teil des Mondes hat den Kernschatten schon wieder
verlassen und zeigt sich als sehr heller Streifen auf der östlichen ("linken") Seite. Dieser Streifen
ist viel heller als der helle Rand, der während der Totalität zu sehen war und der sich jetzt noch
direkt neben dem weißen Streifen zeigt! Das zeigt deutlich, dass
dieser Rand eben doch noch zum Kernschatten gehört.
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Einen ausführlichen Beobachtungsbericht und weitere Bilder finden Sie
hier.
Text & Bilder: © Marc Weihrauch / GaB e.V.